Wandteller SMF Schramberg

5050

Antik

Wandteller SMF Schramberg

Keramik Teller mit Spruch um 1920

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0.319 kg
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Technische Daten

Material:Majolica
Grösse:Ø 19.8 cm, höhe ca. 2 cm
Gewicht:319 gr
Farbe:bunt
Geeignet für:zum Aufhängen
Herausgeber:SMF Schramberg
Motiv:Blumen
Text:Tabakpflanzen und die Reben hat der Herrgott uns gegeben. Wenn wir weise sie gebrauchen, darf man trinken und auch rauchen.
EpocheArt déco (1920 – 1940)

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Wandteller SMF Schramberg

Keramik Teller mit Spruch um 1920

Diese Bodenmarke von 1918 - 1935

Tabakpflanzen und die Reben hat der Herrgott uns gegeben.

Wenn wir weise sie gebrauchen, darf man trinken und auch rauchen.

Die Schramberger Majolika-Fabrik war die erste Steingutfabrik im damaligen Königreich Württemberg. Sie wurde im Jahre 1820 vom Nordracher Steingut-Experten Isidor Faist gegründet.[1] Bis 1829 war der Name der Fabrik Faist'sche Steingutfabrik.

1883 wurde die Fabrik an Villeroy & Boch verkauft. Als Tochtergesellschaft der Villeroy & Boch in Mettlach setzte die Firma die Majolika- und Töpferwarenproduktion bis 1912 fort und erlangte eine gewisse Berühmtheit mit ihren Produkten. Die Muttergesellschaft verlor ihr Interesse und verkaufte die Firma im Jahr 1912 an die jüdischen Brüder Moritz und Leopold Meyer.

Unter den Brüdern Meyer wurde das SMF-Brandzeichen eingeführt, in seiner ersten Version mit dem Zusatz eines Tannenbaumes. 1918 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt. Die Gebrüder Meyer suchten laufend neue Designs und liess diese von namhaften Künstlern entwickeln. Von 1930 an kamen viele neue Designs auf den Markt: So erschienen Bauhaus-Einflüsse und Art Déco. Die Ungarin Eva Zeisel entwarf nicht nur die Dekoration der Stücke, sondern auch die Form.

Die nach der Novemberpogromen 1938 erlassene Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens zwang die Brüder, ihre Fabrik zu verkaufen. Sie emigrierten mit ihren Familien nach Grossbritannien.

Im Jahr 1949 kam Peter Meyer mit seiner Familie nach Schramberg zurück. Der Familie wurde sofort erlaubt, die Fabrik wieder zu übernehmen. 1980 starb Peter Meyer. In den Folgejahren wurde die Firma wenig erfolgreich von verschiedenen Direktoren geführt, 1989 schliesslich schloss die Traditionsfirma endgültig.

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